| Europa und darüber hinaus |
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| Geschrieben von: mvp |
| Dienstag, 15. März 2011 |
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Den Wert der Freiheit für die Menschen in der arabischen Welt hat bereits Eric Gujer in einem NZZ-Leitartikel auf exzellente Weise betont. Die aktuellen Ereignisse kämen in der Debatte zwischen Francis Fukuyama (endgültiger Sieg der westlichen Demokratie) und Samuel Huntington (Kampf der Kulturen) einer späten Bestätigung Fukuyamas gleich. Im aussenpolitischen Denken hätte somit die Strömung der Idealisten (Normen und Werte als entscheidende Entwicklungstriebkräfte) damit über diejenige der Realisten(existente pollitische, ökonomische Machtverhältnisse) die Oberhand behalten: "Zu den Werten der Aufklärung, zur Freiheit des Individuums und zu dessen Recht auf politische Mitbestimmung, gibt es keine überzeugende Alternative." Der Aufstand sei Resultat eines "fundamentalen Bedürfnisses nach Selbstbestimmung". Und die Werte der Aufklärung seien der muslimischen Welt nicht prinzipiell wesensfremd. Während sich die Spannung zwischen Werten und Interessen nicht aufheben lasse, sei eine Verbindung von Idealismus und Realismus möglich – Nichthandeln für Europa und den Westen keine Option. Ulrike Ackermann weist in Die Welt auf die Freiheitsmüdigkeit der Deutschen hin, die sich hoffentlich vom arabischen Aufbruch in die Freiheit anstecken ließen: „Überwiegend mit Sorge haben die Deutschen die Aufstände in Tunesien und Ägypten verfolgt. Immer noch gelten hierzulande Sicherheit und Gleichheit mehr als Freiheit“. Frank Schäffler stellt in einem ausgezeichneten Gastbeitrag für die Wirtschaftswoche das Europa der Alternativlosigkeit in Frage und damit
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