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Geschrieben von: mvp
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Sonntag, 18. Juli 2010 |
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Matt Ridley ist ein britischer Biologe und glänzender Redner. Zumindest gilt das für seinen Auftritt unter dem Titel „When Ideas have Sex“. Sein gleichermaßen unterhaltsamer wie einsichtsreicher Vortrag erläutert nicht weniger als die Frage: Wie funktioniert eine erfolgreiche Gesellschaft. Der populäre Sachbuchautor stützt seine Erläuterungen auf David Ricardo's Modell der komparativen Kostenvorteile, Lawrence Read's I, pencil und der empirisch gestützten Überzeugung einer evolutionären, sensationellen Wohlstandsentwicklung. Als Eckpfeiler nennt Matt Ridley den Tausch, die Arbeitsteilung sowie die Wissensteilung und -mehrung durch Massenkommunikation, die ein kollektives Gehirn entstehen lasse. Deshalb hätten allein die Menschen eine einzigartige Prosperität geschaffen: Im Jahr 1800 musst man für eine Stunde Kerzenlicht noch 6 Stunden arbeiten, heute weniger als eine Sekunde. Im Absolutismus arbeiteten hunderte, ja tausende Menschen für Ludwig XIV., heute tun sie das für jedermann. Schauen Sie rein, die 16 Minuten sind großartig. (Dank an W.S. für den Hinweis)
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