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Geschrieben von: mvp   
Dienstag, 25. Mai 2010

The Freeman“ ist seit über 50 Jahren ein unprätentiöses Flaggschiff publizistischer Freiheit in den USA. Für viele prominente und unbekannte Liberale ist die Zeitschrift der Foundation for Economic Education (FEE) zum Erst- und Dauerkontakt mit der Idee der Freiheit geworden. "The Freeman" steht für freie Märkte und beschränkte Regierung, für Privateigentum und die Herrschaft des Rechts, für libertäre Philosophie und gegen Regierungsinterventionismus. Die Autoren des zehn Mal pro Jahr erscheinenden fünfzigseitigen Magazins im handlichen Format reichen bisher vom Universitätsprofessor bis zur Hausfrau. Henry Hazlitt und Ludwig von Mises gehörten genauso zu den Autoren wie heute Don Boudreaux und Robert Higgs.

Die aktuelle Mai-Ausgabe enthält u.a. einen lesenswerten Artikel von FEE-Präsident Lawrence W. Reed „How We'll Know When We've Won“. Optimismus und eine langfristige Perspektive gründen in der tiefen Überzeugung Reeds vom überlegenen Wert der liberalen Ideen. Jim Powell erläutert warum im Obama-Amerika gilt: „Government: More Incompetent than Ever“. Dass die Bürokratisierung kein deutsches Phänomen ist, deutet eine seiner Zwischenüberschriften an: „You need a Form for That Form“. Stephen Davies zeigt auf, dass die Regeln beim Football noch nie vom Staat festgesetzt wurden, sondern sich vielmehr in einem Evolutionsprozess herausgebildet haben. Das Ergebnis freier Kooperation und Übereinkunft ist eine sehr komplexe Organisation in jeder Sportart. Schließlich sei Warren C. Gibson erwähnt, der auf die gravierenden Schwächen und Aussagemängel des Bruttoinlandsprodukts hinweist.

In Deutschland gibt es „eigentümlich frei“ und dennoch kein Pendant zu „The Freeman“. Schauen Sie online rein. Noch mehr lohnt es sich, das Magazin regelmäßig in Händen zu halten - ein seltener Fall von: jede Ausgabe ist lesenswert, von vorne bis hinten oder umgekehrt.

 
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