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Die feine britische Art PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Samstag, 13. März 2010

Der Klassiker: Lord Monckton trifft am Rande der Klimakonferenz, die das Institut für Unternehmerische Freiheit (IUF) zusammen mit Kooperationspartnern, am 4. Dezember in Berlin veranstaltet hat, auf eine Klimahysterikern von Greenpeace. 10:38 Minuten feinste britische Art, erstklassige Rhetorik und - ein Offenbarungseid. Das Video gibt es hier: Lord Monckton adresses a Greenpeace-campaigner on global warming

 
Stimmen der Vernunft zur griechischen Staatspleite PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Donnerstag, 04. März 2010

Nach dem Banken-Bailout mit dem Geld der Steuerzahler geht es in der Weltwirtschaftskrise nun munter weiter zum Regierungsbailout ganzer Staaten. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass zumindest die Stimmung im Fall Griechenland in Richtung Ablehnung kippt. Das liegt nicht zuletzt an Stimmen der Vernunft, darunter Frank Schäffler mit seinem viel beachteten Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung "Rechtsbruch mit Folgen", der unter anderem von MM News aufgegriffen und eingeordnet wird. Ganz stark ist auch der Beitrag von Philipp Bagus in der NZZ "Griechen bringen Euro in Gefahr", der Zeigt, dass Griechenland schon längst - gleichsam unsichtbar - durch die Europäische Währungsunion gerettet wird. Zudem spricht Hans-Werner Sinn klare Worte, wenn er die Aufgabe des Euro durch die Griechen anregt. Zur strukturellen Instabilität der Währungsunion unter dem Euro hat Norbert Berthold den Finger in die Wunde gelegt. Schließlich gibt es einem kleinen Seitenhieb beim Antiebürokratieteam.

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Mises, Rothbard und Hayek im Bundestag: Eine geldpolitische Revolution PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 28. Februar 2010

Bei ef-online und im lesenswerten Magazin eigentümlich frei ist ein Bericht von mir über ein außergewöhnliches Kolloquium im Deutschen Bundestag erschienen, an dem ich mitwirken durfte.

Zugleich gratuliere ich Andrè F. Lichtschlag zur 100. Ausgabe seines Magazins eigentümlich frei. Die Zeitschrift und all das, was darum herum entstanden ist, sind eine Erfolgsgeschichte. Der Fels in der politisch korrekten, neosozialistischen Brandung ist nicht mehr wegzudenken.

 
Lesevergnügen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 26. Februar 2010

Eva Zießler hat auf Die Achse des Guten die private und staatliche Videoüberwachung klug und vermutlich für viele Leser überraschend kommentiert.

Herrlich auch der Beitrag von Rolf W. Puster ebendort mit dem Titel Natürliche Abwrackhilfe.

Wer noch Argumente gegen die nicht auszurottende Behauptung benötigt, Lohnerhöhungen würden die Kaufkraft und damit die Wirtschaft stärken, der wird bei Michael Grömling auf Wirtschaftliche Freiheit fündig.

Genial ist die Karikatur zur staatlichen Schaffung von Arbeitsplätzen im Cafe Hayek.

 
Täter und Untätige PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Mittwoch, 10. Februar 2010

Der Staat als Sittenhüter, ach wäre er doch ein Ladenhüter, weckt aktuell Erinnerungen an das verdammte 20. Jahrhundert. Beim Liberalen Institut bezieht Pierre Bessard Stellung gegen die Übergriffe der deutschen Regierung.

Hamburg kämpft mit Notprogramm gegen Eischaos. So dramatisch klingt es, wenn staatliche Dienste einer steigenden Nachfrage ausgesetzt sind. Die unweigerlichen Folgen: Engpässe und Mangel, Verletzungen und Schmerzen, chaotische Zustände. Und es geht nur um's Schneeschippen. Noch nicht mal das kriegt der Staat hin.
Anmerkung: Der Artikel ist zugleich ein Plädoyer für Privateigentum und Haftung. Das Chaos nimmt in dieser Reihenfolge ab - von Fiasko zu funktioniert: "Öffentliches" (also Regierungs-) Eigentum, Privateigentum mit "öffentlichen" (als von der Regierung auferlegten) Pflichten in anonymen Lebensverhältnissen, Privateigentum in überschaubaren Lebensverhältnissen (mit sozialer Kontrolle).

 
Be-Gier-de PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 31. Januar 2010

Unternehmensskandale werden typischerweise der Gier angelastet. Bei politischen Skandalen ist das seltsamerweise kaum der Fall. Und bei Sexskandalen ist niemals von wachsender Begierde die Rede.

 
„Fear the Boom and Bust“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 28. Januar 2010

Gute Innovationen stammen noch immer aus den USA.
Russ Roberts, VWL-Professor an der George Mason University, Virginia, USA hat zusammen mit dem Produzenten John Papola ein Rap-Video kreiert. Darin werden die gegensätzlichen Positionen  von Keynes und Hayek für die Erklärung der Weltwirtschaftskrise von 1929 und ihre Überwindung dargeboten. Das brandaktuelle Thema kommt als didaktisches Feuerwerk mit wirtschaftswissenschaftlichem Tiefgang daher. Natürlich gibt es auf der Homepage econstories.tv den Text zum Mitlesen (und Mitsingen), außerdem zahlreiche Lese- und Hörhinweise zu den beiden Gegenspielern.
„Fear the Boom and Bust“ hat in Insider-Kreisen bereits weite Verbreitung gefunden. Es wäre kein geringer Erfolg, wenn sich deshalb einige junge Menschen mehr für Wirtschaft interessieren.

 
Staatsmonopoly PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Dienstag, 26. Januar 2010

Russ Roberts hat im Cafe Hayek ein interessantes Detail zur Regulierung serviert:

Im Vorgriff auf Basel II wurden am 1.1.2002 die Kapitalanforderungen für eine Vielfalt von Investitionen per Regulierung abgesenkt – und zwar für AA+ und AAA geratete Mortgage Backed Securities (MBS) im Verhältnis von 60 : 1. Das bedeutet, Banken mussten nur 1,60 US-Dollar für jede 100 US-Dollar AAA bewerteter MBS als „Sicherheit“ zurückhalten.

Die Regierung hat also ein weiteres Spielkasino geöffnet. Und das Spielgeld gab die US-Zentralbank Fed aus, mit derart niedrigen Zinsen, dass diese zeitweise real negativ waren.

 
Volksverdummung als Breitensport PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Mittwoch, 20. Januar 2010

Bizarr? Nein, Alltag: Der Staat verzerrt den Wettbewerb durch seine (gerichtliche) Intervention, verteuert die Lebenshaltungskosten und wird das Gegenteil von dem erreichen, was damit beabsichtigt war. Hier geht es mal wieder gegen die Discounter und vermeintlich zugunsten des Einzelhandels (SPON und Welt).

Die Idee des Wettbewerbsschutzes durch den Staat war es, den beiden Mannschaften mit jeweils elf Spielern einen Schiedsrichter beiseite zu stellen, der für die Einhaltung der Regeln sorgt. Inzwischen dirigiert der Schiedsrichter den Ablauf des Spiels. Außerdem sind von den 22 Spielern weit mehr als die Hälfte spielende Schiedsrichter (Unternehmen mit Staatsbeteilligung, in Staatshand und mit staatlichen Privilegien).

Zum Klima ist Pflichtlektüre der exzellente Artikel von Klaus Peter Krause in Die Freie Welt: "Nur 0,0004712 Prozent". Mehr zum Klimaschwindel der Klimahysteriker gibt es bei den peppigen Leuten von EIKE, u.a. hier.

 
2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 25. Dezember 2009

Hier ein sicheres Rezept, wie man ein Jahr gut und harmonisch bewältigen kann, von Goethes Mutter, Katharina Elisabeth Goethe. (HT an TD)
Es lautet:
"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit."

 
Staatsflucht? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Freitag, 11. Dezember 2009

Jung und alt kehren Deutschland den Rücken. 

Wolfram Weimer, Chefredakteur von Cicero, schreibt im Handelsblatt: „Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf“. Alle vier Minuten verließe ein Auswanderer Deutschland. Insbesondere junge, gut ausgebildete Menschen würden das Ausland der deutschen Heimat vorziehen. Der „Exodus des gebildeten Mittelstands“ sei gravierender als die Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts. Leistungswillige gehen, Transferempfänger kommen. Die Abstimmung mit den Füßen findet täglich still und leise statt.

Zugleich wartet die Welt mit der Schlagzeile auf „Mehr deutsche Rentner leben lieber im Ausland“. Demnach lassen sich inzwischen mehr als 190.000 Ruheständler ihre Alters-, Erwerbs- sowie Witwen- und Waisenrenten in die USA, Schweiz und andere Staaten überweisen. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,15 Prozent.

Was verbindet jung und alt? Möglicherweise mehr Lebensfreude angesichts besserer Lebensbedingungen, d.h. weniger Gängelstaat und weniger Bürokratie, aber mehr positive Perspektive! Mit den Worten eines kommentierenden Lesers: „Alleine schon das Gefuehl, dass ich nicht geschroepft werde um Armeen von Sozialstaat-Trittbrettfahrern zu unterstuetzen ist die Auswanderung wert. Ausserdem geniessen wir die zusaetzliche Lebensfreude!"

 
Game over – für die Verfechter des anthropogenen Klimawandels PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Freitag, 27. November 2009

Nach dem Manipulationsskandal beim IPCC geht es nun den Klimahysterikern an den Kragen. Die These vom menschengemachten Klimawandel dürfte nicht mehr tragbar sein:

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Und täglich grüßt das bolognanesische Murmeltier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Samstag, 21. November 2009

Die staatlichen Bildungsmonopolisten waren angetreten, um zahlreiche identifizierte Defizite des alten Studiensystems im Rahmen des Bolognaprozesses zu beheben. Mit der Einführung von Bachelor-Studiengängen sollten die Studienzeiten verkürzt, der Uniwechsel erleichtert und für mehr Arbeitsmarkttauglichkeit gesorgt werden.

Als Reaktion auf die Studentenproteste sollen nach Ansicht der Bildungsmonopolisten die Studienzeiten verlängert (Ausweitung von sechs auf acht Semester), der Uniwechsel erleichtert und für mehr Arbeitsmarkttauglichkeit gesorgt werden.
Wie schön, dass im neuen Studiensystem zahlreiche alte durch neue Defizite ergänzt wurden.

P.S. Haben Sie schon einmal Verbraucher gesehen, die wegen mangelnder Qualität von Produkten oder Dienstleistungen protestiert haben?

 
Liberalismus und Utopismus ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Sonntag, 15. November 2009

... so lautet der Titel des anregenden Hayek-Seminars in Eisenach, das mit Blick auf und von der Wartburg für alle Beteiligten neue Erkenntnisse und Einsichten bot. Aufgrund des Facettenreichtums der Gespräche und der interdisziplinären Betrachtungen lässt sich keine summarische Formel prägen. Deutlich wurde aber, dass Utopien rationalistisch-szientistische Reißbrettentwürfe sind, die Knappheit und Konflikte ignorieren, in sich widersprüchlich sind und zugleich eine romantische Anziehungskraft besitzen. Utopien verwenden einen Familientopos als Baustein. Ungeklärt bleibt in der Regel, wer die Utopie-Werte verwaltet und was mit Abweichlern geschieht. Zugleich degenerieren Menschen in einer utopischen Welt, die durch Statik gekennzeichnet ist, wenn sie nicht ohnehin geknechtet werden, wie Ayn Rand in ihrer Dystopie „Hymne“ entlarvend aufzeigt.

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