| Don't play with prices – damned! |
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| Geschrieben von: mvp |
| Donnerstag, 05. April 2012 |
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Preise sind einmal mehr Gegenstand politischer Manipulationsbestrebungen. Aktuell sind es erneut die Benzinpreise, infolgedessen die Subventionspreise für das Pendeln zum Arbeitsplatz, aber auch der „Preis“, Mutter zu Hause zu sein. Die staatliche Ökonomisierung unseres Lebens schreitet immer weiter voran. Die Regierung bezahlt nahezu alles, was wir tun, mit unserem Geld. Längst ist das Gewand des – für klarsichtige Menschen – schon immer vermeintlichen sozialen Wohltäters „Vater Staat“ zu einem schrillen Clownskostüm verkommen. Dazu passt die derzeit kursierende Überlegung, eine Zwangsabgabe für kinderlose unter 25jährige einzuführen. Mehr fürsorgliche Zuwendungen des Nannystaates erfordern eben neue Einnahmequellen, nun vielleicht eine U-25-Steuer. Die ganze absurde Narretei ist grundsätzlich nichts Neues. Preise werden permanent staatlicherseits korrigiert und damit manipuliert. Beim Benzinpreis machen rund 60% Steuern und Abgaben aus. Die Pervertierung der Marktwirtschaft ist leider europäischer Alltag. Vergessen wird von Manipulatoren, Profiteuren und Beobachtern regelmäßig, dass es zum Preis als Informationsanzeiger und Koordinator unserer Bedürfnisse keine gleichwertige Alternative gibt. Manipulierte Preise bedeuten manipulierten Wohlstand. Zugleich bleibt die Manipulation nicht auf das eine Produkt beschränkt. Die Manipulation gleicht einem Gift, das sich im Organismus verteilt. Unter 60% zu hohen Benzinpreisen leiden viele Menschen. Soziale Konflikte sind die Folge. Für Manchen kann es gar tödlich enden, etwa wenn bei der Konkurrenz um Anbauflächen statt Lebensmitteln nun Biokraftstoffe angebaut werden. All das ist bekannt und hinlänglich kritisiert worden. Dennoch findet die Störung unseres Daseins und Empfindens mit derartigen Obszönitäten kein Ende. Es bleibt nur eine laute Ermahnung an die Politiker: Manipuliert nicht die Preise, verdammt noch mal! |




