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Mittwoch, 01. Mai 2013 |
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The distinguishing mark of the great thinkers of the ages was their comparative freedom from the prejudices of their time and community. Henry Hazlitt: Thinking as a Science, Erstazflage 1916, Neuauflage Aubrun 2008, 119.
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Samstag, 18. Mai 2013 |
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Henry Hazlitt: Man vs. The Welfare State, Erstauflage 1969, Neuauflage Auburn 2007, 225 S.
Henry Hazlitt scheint selbst überrascht gewesen sein, dass Herbert Spencer in seinem 1884 erschienen Buch nicht durch das Wachstum des Staates, seine ausgreifende Zuständigkeit und die autoritären Aspirationen vorausgesehen hat, sondern dass auch die Wurzeln wohlfahrtsstaatlicher Politik in den USA bereits 1884 klar erkennbar bestanden – 1884! In Kapitel 23 „From Spencer’s 1884 to Orwell’s 1984“ von insgesamt 25 durchweg lesenswerten, teilweise geradezu fesselnden Kapiteln, zeigt Hazlitt diesen Sachverhalt auf. |
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Geschrieben von: mvp
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Sonntag, 12. Mai 2013 |
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Robert Pfaller: Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie, Fischer Verlag, 3. Aufl. Frankfurt am Main 2013, 315 S., 9,99 Euro.
Es gibt keine bessere Welt als diese. Das Leben spielt sich hier und jetzt ab. „Diese Welt ist die einzige und beste, die wir haben.“ konstatiert der österreichische Philosoph Robert Pfaller im Kapitel über die Komödie des Materalismus. Wesentliche Aspekte seiner Diagnose und Therapie einer verspannten, verflachten und genussgehemmten Gesellschaft finden sich am Ende desselben Kapitels: „Die Weltverliebtheit der Komödie ist eine Einübung in die Kunst, das Glück zu ertragen und nicht automatisch in der Selbstachtung und somit im Unglück das höchste Gut zu suchen.“ Statt permanent uns selbst und die Welt verbessern zu wollen, sie effizienter, gesünder, vor allem risikoärmer zu machen, statt den Menschen vorzuhalten, sie lebten das falsche Leben und ihnen das Ideal eines besseren Lebens wie eine (unerreichbare) Möhre vorzuhalten, sollten wir Abschied nehmen von dieser Tragödie. |
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Mittwoch, 08. Mai 2013 |
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Gastbeitrag von Uwe Timm
Leserbrief in DIE WELT am 6.5.2013
Zu: Gauck nennt Steuerbetrüger "asozial" und "Hoeneß und die Fairness" vom 2. Mai 2013 |
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Geschrieben von: mvp
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Mittwoch, 01. Mai 2013 |
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Wilhelm Röpke: Der innere Kompass. Briefe 1934 – 1966, Eugen Rentsch Verlag 1976, 215 S., antiquarisch erhältlich.
Dieser feine Band ist etwas für Liebhaber. Politik-ökonomische Fachexpertise und Wissenschaftsaustausch verbindet sich mit klugen Betrachtungen zu Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in den Jahrzehnten um die Jahrhundertmitte Zudem finden Menschen, die sich an der Wärme und Herzlichkeit eines großen Intellektuellen erfreuen können, eine Oase der Menschlichkeit zwischen zwei Buchdeckeln. |
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Geschrieben von: mvp
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Mittwoch, 24. April 2013 |
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Können Sie sich an eine Nachricht erinnern, die Ihnen 2012 wirklich etwas genutzt hat? Die Rede ist nicht davon, dass Sie informiert sein möchten, um mitreden zu können, wie die anderen Menschen, die ebenfalls zuhören und hinschauen, um mitreden zu können. Manches spricht angesichts effektheischender Medien dafür, ganz oder weitgehend auf deren Informationen zu verzichten. Vieles scheint lediglich eine Ablenkung von wichtigeren Dingen im Leben zu sein. |
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Geschrieben von: mvp
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Samstag, 13. April 2013 |
Henry Hazlitt ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl er der herausragende ökonomische Publizist des 20. Jahrhunderts im englischsprachigen Raum war. Der nachfolgende Text ist die schriftliche Fassung eines Vortrags, der im Rahmen des Seminars „Konsequente Denker des Liberalismus“ 2013 an der Theodor Heuss Akademie in Gummersbach gehalten wurde. Im Mittelpunkt steht ein Überblick über Leben und Werk einer herausragenden Stimme für die Freiheit. Der Überblick über Hazlitts wichtigste Monographien vermittelt einen Eindruck vom Facettenreichtum und der argumentativen Überzeugungskraft des klassisch-liberalen Literaturkritiker, Publizisten, Ökonomen und Moralphilosophen.
Download Working Paper Forum Ordnungspolitik "Henry Hazlitt. Der Publizist des 20. Jahrhunderts. Ein Literaturbericht" 
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