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Geschrieben von: pk
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Dienstag, 17. August 2010 |
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Wenn man 1 und 1 und 1 zusammenzählt, dann ergibt die Summe manchmal mehr als die Teile. Das gilt entsprechend auch für das Verknüpfen von Artikeln: Wenn der deutsche Staat zum Gebührenerfinder wird (Handelsblatt), dann wird schamlos von denen abkassiert, die gerade noch die Gier geisselten. Zugleich deutet die Länge des Artikels bereits an, was angesichts der selbst verschuldeten Schuldenlast der Regierungen in Bund, Ländern und Gemeinden auf den deutsche Steuer- und Gebührenzahler alles zukommt. Zugleich hat die Behördenflut in Deutschland absurde Ausmaße angenommen, wie Justus Haucap aufzeigt (Rezension in der FAZ). Schließlich ist klar, dass die unaufhörliche Steigerung der Staatseinnahmen bei gleichzeitig stetig wachsenden Staatsausgaben nicht endlos so weiter geht. Das denken scheinbar auch die Chinesen, denn China drosselt Amerikas Frischgeldzufuhr (Financial Tiimes Deutschland). Es ist etwas faul im Wohlfartsstaat und zwar die vermeintliche Wohlfahrt durch den Staat. Denn, wie wir von Robert Nef wissen, der Wohlfahrtsstaat zerstört zuerst den Staat und dann die Wohlfahrt.
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Deflation ist eine natürliche Reaktion |
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Geschrieben von: mvp
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Donnerstag, 11. März 2010 |
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Deflation ist das Gegenstück zur Inflation. Deflation ist zu allererst eine Reaktion auf die vorangegangene Inflation. Die Geldmenge schrumpft nach einer inflationären Geldmengenausweitung wieder. Dabei entlarvt die Deflation Investitionen, die erst im Zuge der Inflation in Gang gesetzt wurden, als unrentable Projekte. Rezession und Arbeitslosigkeit sind in einem solchen Fall regelmäßig die Folge. Preise fallen und die Wirtschaftsleistung schrumpft. Weil Unternehmen, Banken und Staaten im Zuge der Deflation Pleite gehen, verlieren Sparer Ersparnisse. Zweifelsohne ist die Deflation, wirtschaftlich wie politisch, eine schmerzhafte Entwicklung, für viele Menschen auch eine bittere Ernüchterung. Gleichwohl gilt: Die Inflation ruft die Blasenbildung hervor, die Deflation entzieht der Blase die Luft. |
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Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland: von der Regulierung zur Deregulierung? (VSWG) |
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Sonntag, 04. April 2010 |
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Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland: von der Regulierung zur Deregulierung, hg. von Günther Schulz u.a., 96 (2009) H. 4, rund 117 Seiten (Jahresabonnement 202,20 Euro, Einzelheft 55,20 Euro jeweils zuzüglich Versandkosten). Die VSWG (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte) ist die älteste Zeitschrift dieser Wissenschaftsrichtung. Sie besteht seit 1903 und enthält Aufsätze, Miszellen und Rezensionen zum gesamten Spektrum der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt des vierten Hefts 2009 steht die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Abgedruckt sind im Anschluss an eine Hinführung fünf Beiträge der Podiumsdiskussion, die der Wirtschaftshistorische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik im Rahmen seiner Jahrestagung im März 2009 in Aachen veranstaltet hat. Die übergreifende These lautet: Von der Regulierung zur Deregulierung. Eine derartige Aussage mag Leser von Forum Ordnungspolitik zunächst überraschen, befindet sich Deutschland doch mit mehr als 80.000 täglich zu beachtenden Vorschriften im „Paragraphenrausch“. So haben die vielfältigen ökonomischen Strukturprobleme Deutschlands zumindest eine gemeinsame Wurzel: eine anmaßende Regulierung. Die im vorliegenden Band thematisierte Entwicklung beginnt jedoch in der NS- beziehungsweise der Besatzungszeit und enthält unter anderem auch Regulierungstrends. Zudem werden nur einige ausgewählte Sektoren behandelt. Die nachfolgende Besprechung verbindet wirtschaftsgeschichtliche Aspekte mit grundsätzlichen Überlegungen und aktuellen (ordnungs)politischen Entwicklungen.
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Griechenland, Großbritannien, ... langsam wirds gruselig |
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Geschrieben von: pk
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Donnerstag, 06. Mai 2010 |
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Statt Endzeitparolen der deutschen Regierung, wie wir sie aus der Geschichte zuhauf kennen, hier ein realistischerer Blick in die Zukunft - von Frank Biancheri, Leiter des Think tanks Leap/E2020. Tenor: Die Überschuldungs- und Finanzierungskrise der westlichen Staaten verschärft sich deutlich, Großbritannien ist im Sommer fällig und im Winter könnten die US-Staatsanleihen in Bedrängnis geraten. Außerdem zeigt Charles B. Blankart (zusammen mit Erik R. Fasten) in der NZZ vier Sanierungsverfahren für Griechenland auf. Die deutsche Regierung setzt sich ohne Zwang für die teuerste Form mit ungewissem Ausgang ein. Nicht nur die deutsche Regierung verstößt eklatant gegen geltende Recht (siehe den Gastbeitrag von Norbert F. Tofall), sondern inzwischen auch der IMF. Fazit für den Moment: Es herrschen Willkür und Unvernunft. Viel mehr haben die derzeit dominierenden Politiker nicht zu bieten.
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