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Vorschlag für den Finanzminister: Kein Witz! (E. Zießler) |
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Gastbeitrag von Eva Zießler
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Griechenland - unübersehbare Schuldenausmaße |
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Geschrieben von: pk
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Freitag, 07. Mai 2010 |
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Im Cafe Hayek gibt es eine Graphik, die das Ausmaß der Staatsverschuldung für einige europäische Staatsprekarier sehr plastisch illustriert. Deutlich wird auch die bizarre Verflechtung der nächsten Bankrotteure untereinander und zusätzlich mit anderen Wohlfahrtsschuldenstaaten. Russ Roberts sieht darin eine wesentliche Krisenursache, wie schon bei den Banken. Jeder ist bei jedermann verschuldet und alle sind beschwingt und bailen einander out... Peter Boehringer hat auf den Goldseiten einen deftigen Kommentar verfasst: "Warnung an alle MdBs - der Teufel steckt im Detail". Dort weist er auf einen (versteckten) Mechanismus im Gesetzesentwurf zum Griechenland-Bailout hin, der eine nahezu unbegrenzte Zahlungsverpflichtung für Deutschland bedeutet. Es brauchen lediglich Staaten abzuspringen, die sich zu teuer refinanzieren müssen. Und die Urlauber scheinen Griechenland scharenweise zu meiden. Bereits im April waren es im Vergleich zum Vorjahresmonat 12 Prozent weniger Buchungen nach den Erhebungen des Marktforschungsinstitutes GfK. Brennende Banken, blockierte Verkehrsverbindungen, verbrannte Menschen und Milliarden deutscher Euros, die, von der deutschen Regierung geschickt, die Strände bevölkern, werden für einen neuen Rekord sorgen. Und die (US-)Börsen gehen auch mit Rekorden auf Talfahrt. |
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Krankes Geld, kranke Welt (G. Hochreiter) |
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Sonntag, 11. April 2010 |
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Gregor Hochreiter: Krankes Geld, kranke Welt. Analyse und Therapie der globalen Depression. Mit einem Vorwort von Roland Baader, Resch Verlag, Gräfelfing 2010, 264 S. 19,90 EUR. Ein krankes Geldsystem und eine zum Teil daraus resultierende verfehlte Lebenseinstellung haben die aktuelle globale Depression verursacht und gefördert, die überwiegend als Weltwirtschaftskrise oder internationale Finanz(markt)krise bezeichnet wird. Wir lassen uns durch eine Illusion ungedeckter Papiergeldscheine täuschen – das staatliche, auf Kredit- und Schulden beruhende Geld hat das vom Markt kommende gedeckte Warengeld ersetzt. Zugleich unterminiert der „Inflationierungsprozess .. schleichend die für den materiellen wie immateriellen Wohlstandsaufbau unumgänglichen Sekundärtugenden der Sparsamkeit, Aufrichtigkeit und Eigenverantwortlichkeit.“ Die bislang genannten Erkenntnisse bilden den Kern der ganzheitlichen Analyse des Wiener Ökonomen Gregor Hochreiter, die er allgemein verständlich und mit großer Überzeugungskraft vornimmt. Seine Diagnose und Therapie der globalen Depression ist die bisher beste Darstellung zu diesem Thema.
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Verschuldungskrise: Weniger ist mehr! |
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Geschrieben von: mvp
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Dienstag, 29. Juni 2010 |
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Kanadas Banken haben die Finanzkrise unbeschadet überstanden, und was noch bedeutsamer ist: ohne staatliche Subventionen, für die der Steuerzahler aufkommen muss. Als Ursache gelten eine deutlich höhere Eigenkapitalquote, Basel II schreibt lächerliche 2% vor, kanadische Banken müssen über mindestens 5% verfügen – ihre Kernkapitalquote liegt aber bei 12,6%- Hinzu kommt die Vorschrift „ACM“ (Assets to Capital Multiple), also Vermögenswerte im Verhältnis zum Kapital. Da die Bilanzsumme höchstens das 23-fache des Eigenkapitals betragen darf, gibt es in Kanada eine automatisch Deckelung der Verschuldung, die u.a. CDOs (verbriefte Kreditprodukte) und außerbilanzielle Vermögenswerte mit in die Gesamtrechnung einbezieht. |
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