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Geschrieben von: mvp
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Dienstag, 13. April 2010 |
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Alexander Rüstow, Begründer des Neoliberalismus, wurde am 5. April vor 125 Jahren geboren. Alexander Rüstow war kein Ökonom, und doch hat er als einer der beiden Begründer des Neoliberalismus neben Walter Eucken die deutsche Wirtschaftsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich beeinflusst. Alexander Rüstow hat keine bleibenden volkswirtschaftlichen Erkenntnisse hinterlassen, und doch fehlt er heute mehr denn je, zumal er ein enger Berater des Bundeskanzlers Adenauer war. Alexander Rüstow verkörperte den Neoliberalismus, genauso wie sein Freund Wilhelm Röpke, und doch war der „Linke“ unter den liberalen Freiheitsverfechtern kein Turbokapitalist, sondern vielmehr ein Freiheitsmilizionär für ein vitales Leben. Zeitlos gültig ist seine Mahnung, dass es ohne Wirtschaftsfreiheit keine politische Freiheit geben kann: „Wenn wir mit Leidenschaft für die Wirtschaftsfreiheit eintreten, so tun wir das in allererster Linie eben deshalb, weil die Wirtschaftsfreiheit die notwendige, die unentbehrliche Grundlage der politischen Freiheit, der menschlichen Freiheit ist, d.h. also im Dienst der Menschenwürde.“
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Geschrieben von: mvp
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Donnerstag, 12. August 2010 |
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Neoliberale Reformen haben stets die Wohlfahrt der breiten Massen vergrößert. Das war 1948 mit der Einführung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland der Fall und es gilt auch für die post-neoliberalen Reformen der späten 1970er und insbesondere 1980er Jahre. In weiten Teilen der OECD-Welt wurden nach der Abkehr vom sozialdemokratischen Sozialismus und vom Keynesianismus vielfältige Entstaatlichungmaßnahmen ergriffen. Dazu gehören die Deregulierung, auch von Finanzmärkten, die Privatisierung von Staatsbetrieben, in manchen Ländern sogar die Umstellung eines (geringen) Teils der Bildung von staatlichen auf privatwirtschaftliche Schulen, ferner erhebliche Steuersenkungen einschließlich der Höchststeuersätze, schließlich die Flexibilisierung von Arbeitsmärkten und der Abbau von Handelsschranken. |
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Geschrieben von: mvp
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Freitag, 14. Januar 2011 |
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Politiker haben einen drastischen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten. Kaum eine Berufsgruppe ist so schlecht angesehen. Zugleich haben sich Politiker noch nie so sehr in unser Leben eingemischt wie heute: Von der Durchleuchtung unserer Bankkonten, über das Beleuchtungsverbot für Glühbirnen bis zu Vorschriften und Moralpredigten für eine gesunde, umweltbewusste Lebensweise reicht der lange Arm des Staates, ganz zu schweigen von den unüberschaubaren Vorschriften im Berufs- und Wirtschaftsleben. Eine unverantwortliche Finanzpolitik zu Gunsten von Interessengruppen mit Abwrackprämien, Transferzahlungen für bankrotte Regierungen anderer Staaten und durch Steuerzahler mitfinanzierte Bankerboni lassen den Volkszorn kochen. Zugleich hören wir immer wieder, die Politik müsse ihre Entscheidungen besser vermitteln, den Bürger mitnehmen. Längst vermarkten Marketingagenturen Politik – in Berlin auch mit Hauswand großen Plakaten.
Ist mangelnde Glaubwürdigkeit der Politik das Problem unserer Zeit? Oder ist die praktizierte Politik ganz grundsätzlich das Problem? |
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Es ist eine kleine Sensation! "Die Nationalökonomie" von Ludwig von Mises ist endlich wieder verfügbar. Der Dank gebührt Michael Kastner, Gründer von buchausgabe.de. Der Unternehmer, ganz im österreichischen Sinne, hat ein großes und stetig wachsendes Angebot liberaler, insbesondere "österreichischer" Schriften vor allem für den deutschsprachigen Markt zugängig gemacht. Viele Bände sind nicht bei etablierten Anbietern, sondern nur bei buchausgabe.de erhältlich. Eine kleine Bibliothek mit herunterladbaren Klassiker-Texten hat er zudem auf mises.de aufgebaut - einer weiteren "österreichischen" Institution im Web.
Die Nationalökonomie ist bekanntlich der Nukleus von Mises' Hauptwerk "Human Action", das bis heute nicht in deutscher Sprache vorliegt. Einen bisher wenig beachteten und dennoch zentralen Aspekt von "Die Nationalökonomie" hebt Michael Kastner in seinem nachfolgenden Beitrag hervor.
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