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Zitat des Monats März 2010 |
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Der totale Wohlfahrtsstaat ist unvermeidlicherweise ein totalitärer Zwangsstaat, und wir würden damit, ob wir wollten oder nicht, auf die Staatssklaverei des Totalitarismus lossteuern. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir in Übereinstimmung mit dem Subsidiaritätsprinzip den Grundsatz vertreten, dass die soziale Sicherung ein notwendiges Übel ist, das unbedingt auf die Fälle beschränkt werden muss, in denen es nachweislich unentbehrlich ist, und in denen der Eintritt dieser Unentbehrlichkeit nicht vorbeugend verhindert werden konnte. Mit moralischer Berechtigung dürfte auf Sozialunterstützungen nur in den Fällen zurückgegriffen werden, wo der einzelne sich eben wirklich und nachweisbar nicht selber oder durch seine Familie helfen kann.
Alexander Rüstow, Rede und Antwort, 211. |
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Geschrieben von: mvp
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Mittwoch, 17. Februar 2010 |
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Das alltägliche politische Gezerre vor und hinter den Kulissen bindet erhebliche Ressourcen und erfährt viel Aufmerksamkeit. Ein aktuelles Beispiel sind die Berichte über die Performance der FDP und ihre stark sinkende Wählergunst sowie der Konflikt mit der CDU. Es handelt sich hierbei um politischen Alltag, um unproduktive Unterhaltung und Ablenkung. |
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Stimmen der Vernunft zur griechischen Staatspleite |
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Geschrieben von: pk
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Donnerstag, 04. März 2010 |
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Nach dem Banken-Bailout mit dem Geld der Steuerzahler geht es in der Weltwirtschaftskrise nun munter weiter zum Regierungsbailout ganzer Staaten. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass zumindest die Stimmung im Fall Griechenland in Richtung Ablehnung kippt. Das liegt nicht zuletzt an Stimmen der Vernunft, darunter Frank Schäffler mit seinem viel beachteten Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung "Rechtsbruch mit Folgen", der unter anderem von MM News aufgegriffen und eingeordnet wird. Ganz stark ist auch der Beitrag von Philipp Bagus in der NZZ "Griechen bringen Euro in Gefahr", der Zeigt, dass Griechenland schon längst - gleichsam unsichtbar - durch die Europäische Währungsunion gerettet wird. Zudem spricht Hans-Werner Sinn klare Worte, wenn er die Aufgabe des Euro durch die Griechen anregt. Zur strukturellen Instabilität der Währungsunion unter dem Euro hat Norbert Berthold den Finger in die Wunde gelegt. Schließlich gibt es einem kleinen Seitenhieb beim Antiebürokratieteam. |
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Inflation ist immer schädlich |
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Geschrieben von: mvp
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Dienstag, 02. März 2010 |
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Entgegen landläufiger Meinungen schadet Inflation immer, weil die sinkende Kaufkraft des Geldes die Bürger unmittelbar trifft. Zugleich neigt Inflation zur Ausweitung - ein bisschen schwanger geht nicht. Es gibt aber auch Inflationsprofiteure, vor allem den Staat und (große) Finanzinstitute. Zugleich ist Inflation eine Politik, die nicht dauerhaft durchführbar ist. Weitere Überlegungen habe ich in einem Artikel in Die Freie Welt ausgeführt.
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Call for Papers: Hayek-Essay-Wettbewerb 2010 |
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Die Friedrich August von Hayek-Gesellschaft veranstaltet in Verbindung mit der Friedrich August von Hayek-Stiftung im Jahre 2010 einen Essay-Wettbewerb. Die Frage in diesem Jahr lautet:
„Welchen Beitrag kann nationaler und internationaler Wettbewerb der Steuersysteme zur Sicherung der Freiheit leisten?“
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