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Zitat des Monats März 2010 |
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Der totale Wohlfahrtsstaat ist unvermeidlicherweise ein totalitärer Zwangsstaat, und wir würden damit, ob wir wollten oder nicht, auf die Staatssklaverei des Totalitarismus lossteuern. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir in Übereinstimmung mit dem Subsidiaritätsprinzip den Grundsatz vertreten, dass die soziale Sicherung ein notwendiges Übel ist, das unbedingt auf die Fälle beschränkt werden muss, in denen es nachweislich unentbehrlich ist, und in denen der Eintritt dieser Unentbehrlichkeit nicht vorbeugend verhindert werden konnte. Mit moralischer Berechtigung dürfte auf Sozialunterstützungen nur in den Fällen zurückgegriffen werden, wo der einzelne sich eben wirklich und nachweisbar nicht selber oder durch seine Familie helfen kann.
Alexander Rüstow, Rede und Antwort, 211. |
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Standortbestimmung im dritten Jahr der Finanzkrise |
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Vorträge über die Finanzkrise ziehen ein größeres Publikum an. Das gilt umso mehr, wenn Insider berichten und die Aussicht auf (noch so allgemeine) Anlageempfehlungen besteht. So geschehen vor kurzem in einer eigentümlichen, aber traditionsreichen Gastwirtschaft im Herzen Südwest-Berlins. Der Vorstand eines mittelgroßen Hypothekenfinanzierers zog eine vorläufige Bilanz im dritten Krisenjahr. Die Vortrag fesselte geradezu die gebildeten Zuhörer, trotz aller Unerfreulichkeit des Themas und der Perspektiven. |
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Vorschlag für den Finanzminister: Kein Witz! |
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Gastbeitrag von Eva Zießler
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