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Zitat des Monats Juli 2010

Der Zweck der Freiheit ist … Gelegenheit für etwas seiner Natur nach Unvorhersehbares zu bieten: weil wir nicht wissen, welchen Gebrauch der einzelne von seiner Freiheit machen wird, ist es so wichtig, dass sie allen gewährt wird.

Friedrich August von Hayek, Ursachen der ständigen Gefährdung der Freiheit, 103.

 
Wie wahr ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Donnerstag, 29. Juli 2010

„Manche Berufsgruppen haben keine anderen Fähigkeiten als der Rest der Bevölkerung, werden aber zu Unrecht für Experten gehalten.“ Nassim Taleb

 
Noch einmal: Inflation ist schädlich ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Dienstag, 27. Juli 2010

Der geniale amerikanische Publizist Henry Hazlitt hat fast alles, was man zur Inflation für den Alltag wissen muss, in nur einem Absatz zusammengefasst: Inflation ist der Anstieg der Geldmenge und Bankkredite im Verhältnis zur Gütermenge. Inflation ist schädlich, weil sie den Wert einer Geldeinheit vermindert, die Lebenskosten für alle erhöht, den Ärmsten eine Steuer auferlegt in derselben Höhe wie den Reichen, den Wert von Ersparnissen schmälert, Sparen entmutigt, Wohlstand umverteilt, Spekulation und Spielereien ermutigt statt Sparsamkeit und Arbeit und schließlich das Vertrauen in die Gerechtigkeit einer freien Marktwirtschaft untergräbt und zugleich öffentliche und private Moral untergräbt.

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Eine wieder aktuelle Mahnung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 25. Juli 2010

„Wir waren einmal der Auffassung, man könne einfach durch Steuersenkungen und erhöhte Regierungsausgaben aus der Rezession herausfinden und die Beschäftigung ankurbeln. Ich sage Ihnen in aller Offenheit, dass diese Option nicht mehr gegeben ist und dass sie – falls es sie überhaupt jemals gab – nichts anderes bewirkte, als der Wirtschaft Inflation zu injizieren... Höhere Inflation und in ihrem Gefolge höhere Arbeitslosigkeit. Das ist die Geschichte der letzten zwanzig Jahre.“ mahnte der englische Premierminister Callaghan in seiner Rede auf der Jahreskonferenz der Labour Party am 28.09.1976 in Blackpool.

 
Sommerlektüre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 23. Juli 2010

Sollte ich im Urlaub zum Lesen kommen, dann freue ich mich schon jetzt auf eine „Trilogie“ des glänzenden amerikanischen Ökonomen Thomas Sowell: Economic Facts and Fallacies, Knowledge and Decision und Applied Economics. Mehr dazu hier im August.

Sollte ich im Urlaub zum Hören kommen, dann werde ich erneut Freude an Ralph Raico's History: The Struggle for Liberty finden. Das nächste Hayek Wissenschaftskreisseminar wird voraussichtlich einen historischen Schwerpunkt haben. Außerdem ist die Auswahl von noch ungehörten Econtalks, die Russ Roberts im Rahmen der Library of Economics führt, auf meinem ipod groß.

Auf meiner sehr langen Lektüreliste stehen außerdem noch eine Cicero-Biographie und der Untergang des Römischen Reiches sowie die Geschichte eines Hutes aus den Niederlanden.

In den nächsten zwei Wochen ist für etwas Programm bei Forum Ordnungspolitik gesorgt, auch wenn ich vorhabe, offline zu sein.

 
Konsequente Meinungsfreiheit in Iowa PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 22. Juli 2010

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Kapitalanlage und die Gefahr des schleichenden Sozialismus

Christian Zeuß: Kapitalanlage und die Gefahr des schleichenden Sozialismus. Ein Blick hinter die Kulissen, Books on Demand, o.J.. o.O., 12,90 Euro.

Es ist erfreulich wie verbreitet das Gedankengut der Österreichischen Schule inzwischen ist. Eine erfolgreiche Verbindung von Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaft respektive erfolgreicher Vermögensverwaltung hat frühzeitig etwa Claus Vogt aufgezeigt. Nun legt der private Portfoliomanager Christian Zeuß eine kleine Schrift in österreichischer Tradition vor. Sie erläutert auch für absolute wirtschaftliche Laien wesentliche Parameter für Anlageentscheidungen und gibt Einblick in eine Vielzahl von Anlageklassen darunter Termingeld, Aktien, Immobilien und festverzinsliche Wertpapiere. Hinzu kommen Exkurse in Statistik, nominale und reale Wertentwicklung sowie eine Kritik der „unfähigen Politik“. Auch einige herausragende Vertreter der Österreichischen Schule und der (tabellarische) Unterschied zur aktuellen Wirtschaftspolitik werde auf wenigen Seiten skizziert.

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