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Zitat des Monats Februar 2010

Nur weil unsere Gesellschaftsordnung die Ungleichheit des Eigentums kennt, nur weil sie jeden anspornt, soviel als möglich und mit dem geringsten Aufwand an Kosten zu erzeugen, verfügt die Menschheit heute über die Summe von jährlichem Reichtum, den sie nun verzehren kann. Würde man diesen Antrieb beseitigen, so würde man die Ergiebigkeit der Produktion so sehr herabdrücken, daß die Kopfquote des Einkommens bei gleichmäßiger Verteilung tief unter das fallen würde, was selbst der Ärmste heute erhält.

Ludwig von Mises, Interventionismus, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 1926.

 
Der Wahnsinn mundgerecht verpackt

altEin Liter H-Milch kostet bei Aldi 45 Cent. Die „Faire Milch“ kostet 95 Cent.

Faire Milch, das soll eine Umschreibung für „gerechte“ Milch sein. Und gerecht soll sie sein, weil sie angeblich regionale Arbeitsplätze sichert, da der Preis eine kostendeckende Produktion erlauben soll.

Um bei der Tiergattung zu bleiben: Das ist „Bullshit“!

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Ich, der Bleistift PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Freitag, 05. Februar 2010

Es ist eine kleine Sensation: Einer der berühmtesten Essays über Marktwirtschaft, Arbeitsteilung und die spontane Ordnung, die durch die "Unsichtbare Hand" geleitetet wird, liegt erstmals in deutscher Übersetzung vor. Die Rede ist von Leonard E. Read's "I, pencil":

 
Berliner Kindergarten-Kasperle-Theater

In Berlin gibt es Wunder, ökonomische Wunder. Der Kindergartenbesuch ist seit 2010 in den letzten beiden Jahren vor der Schule kostenlos, ab 2011 sind es sogar drei Jahre. Kein Wunder, dass das bundespolitisch Schule macht. Werden doch explizit die sogenannten „einkommensstarken“ Eltern auch in den Gratis-Genuss kommen. Die wissen jedoch, dass es sich bei dieser Maßnahme um „Bullshit-Economics“ handelt - „There is no such thing as a free lunch“ oder volkstümlich: Nichts ist umsonst, nicht einmal der Tod.

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Be-Gier-de PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: pk   
Sonntag, 31. Januar 2010

Unternehmensskandale werden typischerweise der Gier angelastet. Bei politischen Skandalen ist das seltsamerweise kaum der Fall. Und bei Sexskandalen ist niemals von wachsender Begierde die Rede.

 
„Fear the Boom and Bust“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: mvp   
Donnerstag, 28. Januar 2010

Gute Innovationen stammen noch immer aus den USA.
Russ Roberts, VWL-Professor an der George Mason University, Virginia, USA hat zusammen mit dem Produzenten John Papola ein Rap-Video kreiert. Darin werden die gegensätzlichen Positionen  von Keynes und Hayek für die Erklärung der Weltwirtschaftskrise von 1929 und ihre Überwindung dargeboten. Das brandaktuelle Thema kommt als didaktisches Feuerwerk mit wirtschaftswissenschaftlichem Tiefgang daher. Natürlich gibt es auf der Homepage econstories.tv den Text zum Mitlesen (und Mitsingen), außerdem zahlreiche Lese- und Hörhinweise zu den beiden Gegenspielern.
„Fear the Boom and Bust“ hat in Insider-Kreisen bereits weite Verbreitung gefunden. Es wäre kein geringer Erfolg, wenn sich deshalb einige junge Menschen mehr für Wirtschaft interessieren.

 
 
 
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